Britischer Muslim-Führer unterstützte Holocaust-Leugner Irving
Utl.: Bürgerrechtler Bukhari leistete Geldspende an jetzt in
Österreich inhaftierten Historiker =
London/Wien (APA) - Ein prominenter Vertreter der britischen
Muslime hat den in österreichischer Haft sitzenden umstrittenen
britischen Historiker und Holocaust-Leugner David Irving (67) im Jahr
2000 finanziell unterstützt. Wie die britische Zeitung "Observer" in
ihrer Internetausgabe berichtet, hat Asghar Bukhari, ein
Gründungsmitglied der muslimischen Bürgerrechtsgruppe "Muslim Public
Affairs Committee" (MPAC) Irving Geld geschickt. Zudem hatte er über
islamische Websites zu Spenden für dessen "Kampffonds" aufgerufen.
Bukhari hatte nach Lektüre von dessen Website Kontakt zu Irving
aufgenommen, der in diesem Jahr nach dem österreichischen
Verbotsgesetz zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden war.
In einer E-Mail an den umstrittenen Historiker schrieb er unter
anderem: "Sie glauben vielleicht, dass Sie allein stehen, aber
bleiben Sie versichert, dass viele Menschen mit Ihnen und mit Ihrem
Kampf um die Wahrheit sind." Bukhari versprach, 60 Pfund (88,5 Euro)
für Irving "Kampffonds" zu spenden und erklärte, er habe einige
seiner Kollegen um weitere Spenden gebeten.
Zudem bot er Irving an, ihm das Buch "They Dare to Speak out"
("Sie wagen es, auszupacken") des früheren US-Senators Paul Findley
zu schicken, in dem dieser die engen Beziehungen der USA zu Israel
scharf kritisierte. Findley habe wie Irving "gelitten", weil er
versuchte habe, die von den Juden in die Welt gesetzten Lügen
aufzudecken, schrieb Bukhari, der gegenüber dem "Observer"
bestätigte, die Briefe im Jahr 2000 geschickt zu haben.
"Ich habe viel Sympathie für alle, die gegen Israel sind",
erklärte er. Er sei damals der Überzeugung gewesen, dass Irving nur
deswegen verfolgt werde, weil er ein Gegner der Zionisten sei. Die
Pro-Israel-Lobby beschuldige oft Menschen des Antisemitismus, den er,
Bukhari, ebenso vehement verurteile wie den Zionismus. Alle, die den
Holocaust leugneten, wären seiner Meinung nach im Irrtum, sie sollten
aber deshalb nicht eingesperrt werden.
Während seines Prozesse in Österreich hatte Irving erklärt, er sei
missverstanden worden, wenn man glaube, er würde die Existenz von
Gaskammern in der NS-Zeit bezweifeln. Der Historiker war vom
iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad zur Teilnahme an einer
Konferenz in Teheran eingeladen worden, auf der der angebliche
"Mythos" des Holocaust hinterfragt werden soll.
Bukharis MPAC wurde 2004 nach Antisemitismus-Vorwürfen von den
Universitäts-Campuses verbannt. Die Gruppe hat aber zunehmenden
Einfluss. Bei den letzten Wahlen stellte sie eine Liste von
Labour-Kandidaten mit Verbindungen zu Israel zusammen und riefen
Muslime auf, sie nicht zu wählen. Den Bericht des "Observer" über die
Geldspende an Irving nannte die MPAC einen weiteren "islamophobischen
Angriff".
http://observer.guardian.co.uk/uk_news/ ... 73,00.html
(Schluss) za
Britischer Muslim-Führer unterstützte Irving
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Britischer Muslim-Führer unterstützte Irving
Alle Kraft der Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst. — Johann Gottlieb Fichte
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