heute habe ich ein ziemlich unverfrorenes Posting auf der Website http://www.waschke.de/forum/ gefunden.
Es stammt von einem gewissen Egon und wurde am 26.11. um 18:31 unter dem Titel "längere Gedanken" verfasst. Unten stehend ein Auszug:
(ThM) Ja, diese Schwierigkeiten gibt es. Ich finde es aber faszinierend, wie die Schreiber der Bibel offensichtlich keine Schwierigkeiten hatten, auch das Böse als von Gott erzeugt bzw. zugelassen zu sehen - siehe die Vernichtungsbefehle an Israel, siehe Hiob, siehe die Strafpredigten, siehe die Offenbarung des Johannes.
(E) Das sieht mir – so betrachtet - eher nach personalisiertem Fatalismus aus. Ich vermag in Vernichtungsbefehlen kein Faszinosum zu erkennen, sondern nur Leiderzeugung. Mag sein, dass sich mir hier die fast schon automatische Assoziation unserer jüngsten deutschen Geschichte aufdrängt. Mag sein, dass sich im Bild von Schafen, die sich bereitwillig ohne Widerstand zur Schlachtbank (Selektionsrampe) führen lassen, dieser Fatalismus ausdrückt. Gut, dass sich das moderne Israel nichts mehr gefallen lässt. Gut, dass es einen Ben Gurion gab und einen Moshe Dajan.
Was sagt Ihr zu dieser Ungeheuerlichkeit?
Das vollständige Posting könnt Ihr auch direkt anwählen unter:
http://www.waschke.de/forum/messages/19840.html
Gruß
Harald