There can be no reasonable doubt that that "document" is fake:

Manfred Gerner has mentioned the ridiculous mistake in the address field concerning the rank of SS-Brigadeführer Dr.-Ing. Hans Kammler in that "document".
There were two different ranks for a SS-Brigadeführer within the SS or the SD and the Sicherheitspolizei (Sipo, = Security Police) or the Ordungspolizei:
a) SS-Brigadeführer und Generalmajor
der Waffen-SS (SS-Brigadeführer and Major General of the Waffen-SS) and
b) SS-Brigadeführer und Generalmajor
der Polizei (SS-Brigadeführer and Major General of the Police)
That "document" is the only one, in which this distinction is
not made:
SS-Brigadeführer und Generalmajor [sic!] Dr.-Ing. Kammler
The forger either wasn't aware of that undispensable detail or he had no interest to make his fabrication a convincing one (e.g. if he were a former member of the Zentralbauleitung, who was forced to assist the forgers in manufacturing their fake "documents").
Moreover this "document" was intended to be made look like it was dictated by SS-Untersturmführer Janisch (that's why the abbreviation
Ja shows up in the file number), but the forgers again weren't successful: They added a full stop after those two letters. What a pity that there is no single authentic letter in the Moscow archives with such a full stop, but 50 without it.
There isn't one single real document from this period of time either, which was typed by a typist with the abbreviation Ne. for Janisch, but 49 were typed by
L. and another one by
Lm.And last, but not least, the forger made another grave mistake with the file-number of that fake "document": 31550/Ja./Ne.
As mentioned before, he added a full-stop after
Ja, but he omitted the year after the file number. It should have been:
31550/43/Ja/Ne.They do say, you have to take in consideration quite a lot of details, if you want to be a successful forger!

Manfred Gerner wrote:5.2. BRIEFTAGEBUCHZEILEDie Brieftagebuchzeile aller Fassungen ist falsch. Auf vier Fassungen sieht sie gleichmäßig wie folgt aus, auf der fünften fehlt sie:
31550/Ja./Ne.
Eine vollständige und richtige Brieftagebuchzeile enthält jedoch eine weitere Angabe, nämlich das Kalenderjahr. Nach uns vorliegenden richtigen Dokumenten müßte die Zeile wie folgt aussehen:
31550/43/Ja/Ne.
Die erste Zahl steht für die Brieftagebuchnummer, sie wurde fortlaufend vergeben für alle auslaufenden und eingehenden Briefe, solange die Zentralbauleitung bestand. [...] Die zweite Zahl in der Zeile steht für das Kalenderjahr. Das darauf folgende Kurzzeichen gehört zum Verfasser des Briefes. Das ist hier der Bauleiter Untersturmführer Janisch. Das abschließende Kurzzeichen gehört zu dem, der das Schreiben fertigte. Meistens wurde auf Durchschlägen die Bftgb.Nr. von Hand eingetragen (Anlagen 3 und 4). [...]
5.2. NICHT EXISTIERENDE SCHREIBKRAFTWir haben nun unseren nicht geringen, chronologisch geordneten Aktenbestand durchgesehen, und zwar vom 1.4.1943 (Bftgb. 26218) bis zum 18.9.1943 (Bftgb. 36428) und nach besonderen Kriterien in einer gefertigten Liste geprüft. Erstes Kriterium war, alle Schreiben mit dem Zeichen »Ja.« und mit dem Zeichen »Ne.« zu suchen. Hierdurch konnten wir eindeutig klären, daß es kein zweites Schreiben mit dem Zeichen Ne. gibt. (Mit und ohne Punkt.)
Als zweites Kriterium wählten wir Schreiben mit dem Zeichen »Ja.« (der Punkt hinter »Ja« ist hierbei wesentlich). Wir fanden nicht ein Exemplar. Hingegen fanden wir 50 Exemplare mit dem Zeichen »Ja« (Also ohne Punkt.)
Natürlich wollten wir dann wissen, wer schrieb für »Ja« als Schreibkraft. Ergebnis: 49 Schreiben »L.« und eines »Lm.« in unseren Beständen. Ferner fanden wir 3 Schreiben die für Bischoff und Jährling von »L.« gefertigt waren.
Geklärt ist mit dieser Untersuchung, daß es in der fraglichen Zeit in der ZBL keine Person gab, die unter dem Zeichen Ne. schrieb.
Nach vorstehenden Feststellungen sind wir dann noch weiter gegangen und haben das gesamte Jahr 1943 geprüft. Eine Veränderung im Ergebnis ergab sich nicht. [...]
5.4. DienstgradbezeichnungAlle Fassungen haben eine falsche Dienstgradbezeichnung des Briefempfängers. Es gab in der Waffen-SS nur den zusätzlichen Dienstgrad »und Generalmajor der Waffen-SS«, wie auf Anlage 1 ausgeführt.
Wir haben, wie oben geschildert, auch diesen Fehler geprüft. Im eingegrenzten Bereich fanden wir 5 Schreiben mit richtiger Anschrift von »Ja« verfaßt, darunter 4 mit dem weiteren Zeichen »L.« und eines mit »Lm.« Die auf das gesamte Jahr 1943 erweiterte Untersuchung ergab sehr viele weitere richtig adressierte Briefe. Eines, wie das inkriminierte Exemplar, mit lediglich der Bezeichnung »Generalmajor«, fand sich nicht!
Source: http://www.vho.org/VffG/1998/3/Gerner3.html
Carlo Mattogno makes another good point in his article about that "document", when he mentions that there originally was a document with this file-number in the files of the Zentralbauleitung - most probably a simple report on the completion of crematorium III, roughly like this:
Sir,
Herewith I report completion of crematorium III.
The building has been taken over by the Camp Commander of KL Auschwitz.
Moreover that fake "document" contains things which shouldn't be contained in it and omits others which should be contained:
Carlo Mattogno wrote:1. Die laufende Nummer in der Brieftagebuchzeile des Briefes - 31550 - taucht auch in der »Aufstellung der bereits übergebenen Bauwerke an die Standortverwaltung«[14] zu Beginn des Jahres 1943 auf, so daß es keinen Zweifel geben kann, daß sich ein Schreiben mit dieser Nummer auf die »Fertigstellung des Krematoriums III« bezogen haben muß. [...]
Lassen Sie mich dies erklären: Die Meldung der »Fertigstellung« eines Bauwerkes an das SS-WVHA (Wirtschafts-Verwaltungshauptamt) erfolgte in Erfüllung eines besonderen Befehls von Kammler vom 6. April 1943:[16]
»Zur Beurteilung der Tätigkeit der Baudienststellen und zur Überwachung der befohlenen Baufristen ist es unbedingt erforderlich, daß sämtliche nachgeordneten Dienststellen die Fertigstellung eines Bauwerkes oder Bauvorhabens umgehend melden.
Ich ordne daher folgendes an:
1) Nach Fertigstellung eines Bauwerks bzw. nach Inbetriebnahme desselben ist mit der hausverwaltenden Dienstelle eine Übergabeverhandlung zu tätigen. Das Ergebnis dieser Verhandlung ist in einer Niederschrift festzuhalten. [...]«
Dieser Befehl Kammlers verlangte also, daß ihm die Fertigstellung eines Bauwerks gemeldet werden müsse unter Angabe der jeweiligen Übergabeverhandlung, und zwar dem folgenden Muster folgend, das bei allen derartigen Dokumenten eingehalten wurde (vgl. Abbildung):[17]
»Melde die Fertigstellung des Schornsteines-Krematorium BW 11 und Pumpenhauses b.d. Hauptwache BW 29.
Die Bauwerke sind an die Kommandantur des K.L. Auschwitz (Btgb. Nr. 20744/43/Ki/Pa) übernomen worden.« [That's a mistake of Mattogno - it should read: "...über
geben worden, R.]
Aus diesem Grunde enthält die zuvor erwähnte und in Erfüllung dieses Kammler-Befehls erstellte »Aufstellung der bereits übergebenen Bauwerke an die Standortverwaltung« u.a. die Brieftagebuchnummern der Briefe, mit denen die Übergabeprotokolle der jeweiligen Bauwerke an die Kommandantur des K.L. Auschwitz weitergeleitet wurden, das Datum der Übergabe und die Brieftagebuchnummer der »Meldung an Amtsgruppenchef C«.
Wenn also das Protokoll der Übergabeverhandlung von Krematorium III am 24. Juni 1943 geschrieben[18] und am gleichen Tag an die Kommandantur weitergeleitet wurde,[19] und wenn die Standortverwaltung das Krematorium III am 25. Juni offiziell übernommen hat,[14] warum befindet sich dann im hier behandelten Schreiben vom 28. Juni kein Bezug auf diese Vorgänge? Dies sind Dinge, die nicht in diesem Dokument enthalten sind, dort aber enthalten sein müßten.
Die Meldung der »Fertigstellung« eines Bauwerks war ein rein formeller Vorgang ohne Angabe irgendwelcher technischen Einzelheiten, weshalb das Scheiben vom 28. Juni 1943 mit seinen Ausführungen über die Leistung der Krematorien bürokratisch sinnlos sind - und das ist genau das, was in diesem Brief enthalten ist, dort aber gar nicht hingehört.
Die Auflistung der Krematoriumsleistungen weist zudem zwei weitere Anomalien auf: Vor allem die Verwendung des Begriffs »Personen«, was mir sehr merkwürdig vorkommt. Im Zusammenhang mit Kremierungen würde ich Begriffe wie »Leichen«, »Körper« oder zumindest »Häftlinge« erwarten. [...]
Eine weitere Tatsache, die unsere Aufmerksamkeit verdient, ist, daß der behandelte Brief ein isoliertes Schreiben ohne Bezug zu irgendeinem anderen ist: es gibt kein anderes Dokument, in dem auf die Leistung der Krematorien Bezug genommen wird. Diese Tatsache ist um so seltsamer, als dieser offizielle Brief an den Amtsgruppenchef C des SS-WVHA, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Kammler gerichtet ist. [...]
Der letzte hier zu untersuchende Punkt ist: wurde dieses Schreiben vom 28. Juni 1943 überhaupt an das SS-WVHA gesandt? Dies hätte, wie zuvor ausgeführt, unweigerlich zu einem Briefwechsel geführt haben, von dem sich im Archiv der Zentralbauleitung aber keine Spur findet. Die Tatsache, daß der Brief von Bischoff nicht unterschrieben wurde, [...]
Source: http://www.vho.org/VffG/2000/1/Mattogno51-56.html
Sailor wrote:Question: You said before that the firm Topf built in crematorium I in the camp section Auschwitz two two-muffle cremation ovens, while in an official report by the SS- Bauleitung of Auschwitz of June 28, 1943, a photo copy of which lies in front of you, is stated that in that crematorium three two-muffle ovens were installed. Give an explanation for this!
Answer: Now I remember, that in crematorium I, which is located in the camp section Auschwitz, the Topf company erected under my participation three and not two cremation ovens, i.e. it is so as explained in the report of the construction management which is in front of me. In this connection I would like to make clear, that the Topf company built in five crematoriums a total of not 20 but 21 cremation ovens.
That's quite an interesting point here (Prüfer "remembers" that there were three double-muffle ovens in the old Krema I instead of only two, as he had said before, when his SMERSH-torturers reminded him.
There have been suspicions that there were in fact only two ovens in Krema I:
http://forum.codoh.com/viewtopic.php?t=3239&postdays=0&postorder=asc&start=30I came across an interesting issue in footnote 18 of an article written by a certain "Knud Bäcker" (pseudonym) in Germar Rudolfs periodical Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung No. 1/1999, p. 60:
"'At first they [the Germans] built a small crematorium in Auschwitz I with 4 muffles. Then two large crematoria, II and III, were built in Auschwitz II (Birkenau)' (Dr. Filip Friedman, To jest Oswiecim!, Warsaw 1945, p. 72 and Dr. Filip Friedman (Director of the Central Jewish Historical Commission in Poland), Oswiecim - The Story of a Murder Camp, The United Jewish Relief Appeal, London 1946, p. 54). - The alleged installation of a third double-muffle oven in Auschwitz I is not mentioned here. In the 'Broad-Report' as well ' 4 ovens' are mentioned, which can only refer to the 2 double-muffle ovens with their 4 muffles (Rawicz (ed.), KL Auschwitz in den Augen der SS, PMO, 1973, p. 159). Not till the Soviet Pravda-article of 7 May 1945 a third oven is mentioned."
And in footnote 59 on page 61 of the same issue of VffG "Bäcker" quotes Friedman once again and comments:
"[...] Here we have been informed first hand by a member of the Soviet-Polish Commission immediately in 1945 on the real equipment of the 'old' crematorium: Two double-muffle ovens with together four muffles. Not until the Pravda-report of 7 May 1945 three ovens are claimed.”
That would correspond with the two vents on the roof.
[Post of May 06, 2006 11:50 am; as to the only two vents on the roof see
polardude's post from May 03, 2006 12:55 am.]
[...] You will notice that the ovens were lighted from the rear side (four stairs are drawn in, which led downstairs to the grate. No. 6 is the coke storage room. So you have a short way from the coke storage to the two ovens. But for the alleged third oven (left) you have to carry the coke the whole way through the entire furnace room! Why wasn't the wall behind the alleged third oven removed and a seperate coke storage built, there would have been enough space in the yard? (see on the photo on the right side!)
[Post of May 07, 2006 4:36 am in above mentioned thread]
So, Prüfer himself said in the SMERSH interrogation, there were only
two double-muffle ovens in the old Krema I and it wasn't until he was "reminded" by the SMERSH interrogators that he "remembered" that there were in fact three!